Herzlich willkommen

„Osteopathie ist Heilkunde!“

Die Osteopathie darf in Deutschland durch den Arzt oder Heilpraktiker ausgeübt werden.

Beide Berufsgruppen sollten zusätzlich eine mind. 1350 Unterrichtseinheiten umfassende Ausbildung über 4 bis 6 Jahre absolviert haben. 
Der Patient kann so neben den erforderlichen schulmedizinischen Kenntnissen auch eine ausreichende osteopathische Qualifikation erwarten.

Osteopathisch betrachtet man:

  • das parietale System, den Bewegungsapparat
  • das viszerale System, die Eingeweideorgane betreffend
  • das cranio-sacrale System, das den Ursprung unseres Nervensystems beherbergt

Letzteres nutzen wir zur Regulation unseres inneren Milieus und zum Wahrnehmen und Eingreifen in unsere Umwelt.

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Durch die klinische Untersuchung und ein vorangegangenes Anamnesegespräch kann der Behandler seine therapeutische Funktion festlegen.

Osteopathie ist nicht immer primär die Methode der Wahl. Eignet sich der Patient für eine osteopathische Behandlung, so ist es zielführend, eine nachhaltige Behebung von „Dysfunktionen“ zu erreichen. „Dysfunktionen“ sind Störungen im Gewebe und können ggf. lange Zeit kompensiert werden. Sie hindern den Körper in seiner Ökonomie und führen sofort oder nach einiger Zeit zu Beschwerden.

Wie viel Zeit sollte man für eine Behandlung einplanen?

Die Behandlungsdauer liegt bei 45 bis 60 min.
Besonders bei dem ersten Termin ist aufgrund des Patientengesprächs und der Aufnahmeuntersuchung des Patienten dieses Zeitvolumen sinnvoll. Folgetermine können ggf. kürzer geplant werden. Die Behandlungskosten werden dementsprechend angepasst.

Wie hoch sind die Behandlungskosten?

Die Kosten für eine Behandlung liegen bei 80,– Euro.
Bitte prüfen Sie bei Ihrer Krankenkasse, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe die Kosten erstattet werden.
Immer mehr gesetzliche Krankenkassen erstatten osteopathische Behandlungen.
Die Behandlung kann auch über die GebüH (Gebührenordnung für Heilpraktiker) abgerechnet werden. Die Behandlungskosten können dann bei den privaten Krankenkassen oder den privaten Zusatzversicherungen eingereicht werden. Nach Prüfung und abhängig von den tariflichen Umfängen werden diese ganz oder anteilig erstattet.

In welcher Frequenz werden die Termine vereinbart?

Die Behandlungsfrequenz richtet sich nach dem Beschwerdebild, der Verbesserung der Beschwerden und nach dem Allgemeinzustand des Patienten.
Pauschal kann hier keine genaue Angabe gemacht werden.
Bei akuten Beschwerden wird ein Folgetermin in geringerem Abstand geplant. Meist innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Bei chronischen Beschwerden wird die Frequenz i. d. R. in größeren Abständen geplant. Auch die Anwendung kombinierbarer Therapien ist denkbar und kann die Behandlungsfrequenz beeinflussen.

Wer eignet sich für eine osteopathische Behandlung und was sollte mitgebracht werden?

Die Osteopathie wird in Deutschland durch den Arzt oder Heilpraktiker ausgeübt.
Ein verantwortungsvoller Behandler wird zunächst klären, ob eine osteopathische Behandlung indiziert ist.
Sollte eine weitere schulmedizinische Abklärung durch z. B. bildgebende Verfahren, Labordiagnostik oder Ähnliches notwendig sein, wird der Behandler den Patienten zur Abklärung weiterleiten.
Bereits vorhandene, für die Konsultation relevante Befunde sollten mitgebracht werden.